Gewalt in der Familie

Familie, Vater, Mutter, Kind, Spaß, Freude
Vater, Mutter, Streit, Gewalt, Kind verängstigt

Part­ner­schafts­ge­walt, Kin­des­miss­hand­lung und sexua­li­sierte Gewalt durch enge Ange­hö­rige gehö­ren zu den häu­figs­ten Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen und Straf­ta­ten unse­rer Zeit. Des­halb sind Fort­bil­dungs­an­ge­bote zu die­ser The­ma­tik ein zen­tra­les Anlie­gen der AGABO.

Gewalt­frei­heit ist eines der zen­tra­len Menschenrechte. 

Ins­be­son­dere in der Fami­lie, im Zusam­men­le­ben mit den engs­ten Ange­hö­ri­gen und Ver­trau­ens­per­so­nen — in der Part­ner­schaft oder der Eltern-Kind-Beziehung – sind das Erle­ben von Schutz, Sicher­heit und Gewalt­frei­heit grund­le­gende Vor­aus­set­zun­gen für die kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit sowie Leistungsfähigkeit.

Aber gerade in die­sen Bezie­hun­gen besteht das höchste Risiko für Men­schen Gewalt, mit oft jahre- nicht sel­ten lebens­lan­gen nega­tive Aus­wir­kun­gen, zu erleiden. 

Aus ver­schie­de­nen Grün­den blei­ben die Taten oft unent­deckt oder wer­den nicht ernst genom­men und not­wen­dige Hil­fen blei­ben aus.

Die indi­vi­du­el­len und gesell­schaft­li­chen Fol­ge­kos­ten sind enorm und kaum zu beziffern. 

In allen Berei­chen des pri­va­ten und beruf­li­chen Lebens haben wir mit Tätern und Opfern der unter­schied­li­chen Aus­for­mun­gen fami­liä­rer oder part­ner­schaft­li­cher Gewalt zu tun, oft ohne dies zu wissen. 

Um Betrof­fene zu ver­ste­hen und die not­wen­dige Unter­stüt­zung anbie­ten und Täter wir­kungs­voll in die Ver­ant­wor­tung neh­men zu kön­nen, ist es unabdingbar:

  • Risi­ko­fak­to­ren für Gewalt in engen sozia­len Bezie­hun­gen zu (er)kennen;
  • die Gewalt­dy­na­mik zu ver­ste­hen, die zur Auf­recht­erhal­tung schä­di­gen­der Bezie­hungs­mus­ter beiträgt;
  • das Ver­hal­ten von Opfern und Tätern ein­ord­nen zu lernen;
  • die Fol­gen von Gewalt zu begreifen;
  • recht­li­che Bestim­mun­gen, das Hil­fe­netz­werk, Schutz- und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für Opfer sowie Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der Täter­ar­beit kennenzulernen
  • Hand­lungs­mög­lich­kei­ten im Umgang mit den Betrof­fe­nen zu erlernen.

Die pro­fes­sio­nelle und ver­ant­wor­tungs­be­wusste Arbeit mit Opfern und Tätern leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur Gewalt­prä­ven­tion. Die AGABO möchte durch ihr viel­fäl­ti­ges Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot Fach­kräfte aus der sozia­len und päd­ago­gi­schen Arbeit, aus dem medi­zi­ni­schen Bereich und der Jus­tiz für Gewalt in engen sozia­len Bezie­hun­gen sen­si­bi­li­sie­ren und kon­krete Hand­lungs­kom­pe­ten­zen vermitteln. 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Thema erhal­ten Sie auch hier:

https://www.ksta.de/podcast/interview-zu-haeuslicher-gewalt-in-koeln-was-geht-in-maennern-vor–die-frauen-schlagen–38304478?cb=1619847908953

https://www.podiom.de/frauengesundheits-kongress/

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/SWR2-Forum-Tatort-Ehe-Wie-bekaempft-man-haeusliche-Gewalt,swr2-forum-2020–02-05–100.html

https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/verliebt-verlobt-verpruegelt-video-102.html

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/paedagogik-soziale-arbeit/soziale-arbeit/54410/haeusliche-gewalt

https://www.youtube.com/watch?v=X9ow3kT7g_U

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/gewalt-gegen-frauen

https://www.bag-taeterarbeit.de/

https://www.scheidungsrecht.org/haeusliche-gewalt/