Sexualisierte Gewalt

Junge Leute, Lebensfreude
Hände, Stopp

Sexua­li­sierte Gewalt ist eine sehr häu­fige Straf­tat. Gleich­wohl blei­ben die meis­ten Delikte in die­sem Bereich unauf­ge­deckt. In der Folge erhal­ten die Opfer keine oder erst sehr späte Hil­fen und die Täter*innen wer­den oft nie zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen. Die meis­ten Taten wer­den durch enge Ange­hö­rige oder Bezugs­per­so­nen ver­übt und es besteht eine sehr enge Täter-Opfer-Umfeld-Dynamik die die Macht der Täter*innen sichert und den Opfern die rich­tige Ein­ord­nung ihrer Erleb­nisse und eine Been­di­gung der sexua­li­sier­ten Gewalt erschwert. 

Noch immer ist sexua­li­sierte Gewalt zudem ein gesell­schaft­li­ches Tabu­thema und Betrof­fe­nen begeg­net nicht sel­ten Unwis­sen, Ungläu­big­keit und Unver­ständ­nis und Handlungsunsicherheit.

Die AGABO möchte in ihren Ver­an­stal­tun­gen Fach­leute dazu befä­hi­gen, Betrof­fene bes­ser zu ver­ste­hen und die not­wen­dige Unter­stüt­zung anzu­bie­ten und Täter wir­kungs­voll in die Ver­ant­wor­tung neh­men zu können. 

Die AGABO bie­tet Ver­an­stal­tun­gen zu fol­gen­den Themenschwerpunkten:

  • Sexu­al­päd­ago­gik
  • Risi­ko­fak­to­ren für sexua­li­sierte Gewalt in engen sozia­len Bezie­hun­gen und in Einrichtungen 
  • Prä­ven­tion sexua­li­sier­ter Gewalt
  • Täter-Opfer-Umfeld-Dynamik sexua­li­sier­ter Gewalt in engen sozia­len Beziehungen
  • recht­li­che Bestim­mun­gen, das Hil­fe­netz­werk, Schutz- und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für Opfer
  • Mög­lich­kei­ten und Gren­zen der Arbeit mit Sexualstraftätern 
  • Hand­lungs­mög­lich­kei­ten im Umgang mit den Betroffenen.

Die AGABO möchte durch ihr viel­fäl­ti­ges Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot Fach­kräfte aus der sozia­len und päd­ago­gi­schen Arbeit, aus dem medi­zi­ni­schen Bereich und der Jus­tiz für sexua­li­sierte Gewalt sen­si­bi­li­sie­ren und kon­krete Hand­lungs­kom­pe­ten­zen vermitteln.